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VSAT und SATCOM: 4 Unterschiede für einen sinnvollen Vergleich

VSAT ist eine Form von SATCOM, keine Gegenkategorie. SATCOM bedeutet Satellitenkommunikation; VSAT steht für Very Small Aperture Terminal. Für einen Antennenvergleich benötigen Sie Terminalfunktion, Apertur, Frequenzen und Linkbudget.

Was die Begriffe umfassen

VSAT beschreibt eine Station mit relativ kleiner Apertur und kann neben der Antenne Elektronik und Modem einschließen. SATCOM umfasst unter anderem Nutzerterminals, Gateways, mobile Stationen und Satellitenausrüstung.

Ku/Ka gehört nicht ausschließlich zu VSAT und C nicht ausschließlich zu einer getrennten SATCOM-Klasse. Es gibt auch C-Band-VSAT. Die Namen legen keine feste Signalstärke oder Entfernung fest.

1. Funktion und Umlaufbahn

Festanschluss, TV-Empfang, Mobilität und Netzstationen stellen verschiedene Anforderungen. Unterscheiden Sie reinen Empfang und bidirektionale Kommunikation.

GEO und LEO verändern Entfernung, Sichtzeit und Nachführung. VSAT legt allein keine Bahn fest. Eine kleine Station kann mit demselben Satelliten kommunizieren wie ein großes Gateway; es geht nicht einfach um kurze gegen lange Reichweite.

2. Apertur und Diagramm

Für einen kreisförmigen Reflektor gilt näherungsweise G ≈ η(πD/λ)². Bei gleicher Frequenz und Effizienz bringt doppelter Durchmesser idealisiert etwa 6 dB mehr Gewinn. Oberfläche, Ausleuchtung und Speisung beeinflussen das Ergebnis.

0,6–2,4 m ist ein Beispielbereich mancher Terminals, keine weltweit einheitliche Definitionsgrenze für VSAT. Vergleichen Sie effektive Apertur, Diagramm und gegebenenfalls andere Geometrien wie Panels.

Richtwirkung verlangt zum Strahl passende Stabilität und Nachführung. Ein hoher maximaler dBi-Wert ersetzt keine Prüfung von Abdeckung und Nebenkeulen.

3. Frequenzen, Polarisation und Schnittstellen

Nennen Sie tatsächliche Aufwärts- und Abwärtsfrequenzen, LNB, BUC und koaxiale oder Hohlleiterschnittstellen. Derselbe Bandname garantiert nicht die Unterstützung des gesamten benötigten Spektrums.

Bei Ku und Ka berücksichtigen Sie lokalen Regen und Reserve. Die Trägerfrequenz legt nicht die Datenrate fest: nutzbare Bandbreite, Modulation, Codierung und Netzressourcen zählen ebenfalls.

4. Budget und Installation

EIRP kombiniert Sendeleistung und Gewinn mit relevanten Verlusten. G/T setzt Empfangsgewinn und Rauschtemperatur ins Verhältnis. Der Antennengewinn allein bestimmt beide Größen nicht vollständig.

Erfassen Sie Wind, Temperatur, Versorgung, Masse und Wartung. 99% Verfügbarkeit lassen 1% des Zeitraums übrig: bei 365 Tagen etwa 87,6 Stunden, abhängig von vertraglicher Definition und Ausschlüssen.

Eine Rückfallebene benötigt Unabhängigkeit von den abzusichernden Fehlern, Umschalttests und genügend Kapazität. Zwei Antennen allein garantieren keinen unterbrechungsfreien Dienst.

Reflexion ist kein Entfernungsmaß

|Γ| = (VSWR−1)/(VSWR+1). Bei VSWR 1,8 sind unter passenden Bedingungen rund 8,16% der Leistung reflektiert; der Fehlanpassungsverlust liegt bei etwa 0,37 dB.

Daraus folgen weder 2,7 dB Leistungsverbrauch noch halbierte Reichweite. Berücksichtigen Sie das reale Senderverhalten und die übrigen Budgetterme. Ein Empfangs-LNB am Boden verändert nicht automatisch die EIRP des Satelliten.

Vergleichbare Angebote einholen

Thema Daten
Dienst Satellit, Bahn, Abdeckung und Terminal.
Leistung Datenrate, Latenz und Verfügbarkeit.
RF Bänder, Polarisation, EIRP und G/T.
Mechanik Apertur, Halterung und Nachführung.
Prüfung Verfahren und Abnahmekriterien.

Der ESA-Frequenzüberblick hilft beim Einordnen der Bänder. Vergleichen Sie Dolph-Microwave-SATCOM-Antennen anhand der vollständigen Verbindung und eines klaren Lieferumfangs.

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