Ein Radarhohlleiter führt RF-Energie zwischen Baugruppen wie Sender, Duplexer und Antenne. Seine Aufgaben betreffen Moden, Verluste, Schnittstellen und Leistung. Er erzeugt nicht allein das Radarsignal und garantiert weder Reichweite noch Auflösung.
Position im Radaraufbau
Eine Architektur verbindet den Sender über eine Verteilung mit dem Strahler und führt Echos über geeignete Komponenten zum Empfänger. Aktive Antennenmodule können Funktionen dagegen nahe an den Elementen verteilen.
Der Weg ist deshalb nicht immer ein einzelnes Rohr von der Quelle zur Schüssel. Bögen, Übergänge, Fenster, Koppler und Drehkupplungen können dazugehören.
Ausbreitung und Bandwahl
Die Wände legen Randbedingungen für die Felder fest. Im luftgefüllten Rechteck ist TE10 üblicherweise die Grundmode, mit fc = c/(2a), wobei a die breite Innenseite ist.
WR-90 hat 22,86 × 10,16 mm, etwa 6,56 GHz TE10-Grenzfrequenz und einen üblichen Nutzbereich von 8,2–12,4 GHz. Ein einzelner WR-90 deckt nicht 2–40 GHz ab. Höhere Moden und zusätzliche Bauteile begrenzen die nutzbare Bandbreite ebenfalls.
Dispersion bleibt vorhanden: Ausbreitungskonstante und Gruppengeschwindigkeit hängen von der Frequenz ab. Ein Hohlleiter verhindert daher nicht automatisch die Dispersion breitbandiger Pulse.
Den vollständigen Verlustweg bewerten
Leitfähigkeit, Oberfläche, Geometrie und Frequenz beeinflussen die Abschnittsdämpfung. Verbindungen und Übergänge kommen hinzu. Weniger als 0,1 dB/m ist keine Garantie für jede Größe und Konstruktion.
Bei kleinen Reflexionen kann eine erste Rechnung die dB-Werte von Strecken und Komponenten addieren. Hypothetische 1 dB Gesamtverlust entsprechen etwa 79,4% übertragener Leistung an den definierten Ebenen.
Das ist eine Umrechnung, keine Messung eines Radars. Starke Reflexionen erfordern komplexe Kaskadendaten oder eine Messung der gesamten Baugruppe.
Mittel- und Spitzenleistung
Die mittlere Leistung beeinflusst Erwärmung; die Spitze verlangt zusätzlich die Bewertung lokaler Felder und Entladung. Pulsdauer, Wiederholung, Temperatur, Druck und Lastreflexion müssen bekannt sein.
Fenster oder Übergänge können vor dem geraden Rohr zum begrenzenden Bauteil werden. Kilowatt oder Megawatt sind keine allgemeine Belastbarkeit jedes Hohlleiters, ebenso wenig haben alle Koaxialleitungen denselben Maximalwert.
Manche Baugruppen verwenden trockene Luft oder ein spezifiziertes Gas mit kontrolliertem Druck. Druckstickstoff ist nicht für jeden Radarhohlleiter vorgeschrieben. Dichtheit, Trocknung und Druck werden nach dem vorgesehenen System geprüft.
Verbindung und Antennenbewegung
Flansche, Kontakte und Dichtungen richten sich nach den Zeichnungen. Sauberkeit, Ausrichtung und Unterstützung helfen, den gemessenen Zustand im eingebauten Weg zu erhalten. Das Anzugsmoment ist baugruppenspezifisch.
Für kontinuierliche Drehung kann eine RF-Drehkupplung erforderlich sein. Bei begrenzter Bewegung kann ein flexibler Abschnitt passen, sofern Biegung, Torsion und Lebensdauer es erlauben. Prüfen Sie Verlust- und Phasenänderungen während der Bewegung.
Prüfungen für die Abnahme
| Prüfung | Bedingungen |
|---|---|
| S-Parameter | Band, Kalibrierung und Bezugsebenen. |
| Phase und Laufzeit | Stabilität und Dispersion. |
| Mechanik | Maße, Anschlüsse und Arbeitspositionen. |
| Dichtheit | Vorgesehene Methode und Druck. |
| Leistung | Eigener Nachweis bei Bedarf. |
Wenn sich die Funktion nach Montage ändert, kontrollieren Sie Anschlüsse, mechanische Spannung und Messreferenzen. Eine gute Kleinsignal-Anpassung beweist noch keine Stabilität bei Betriebsleistung.
Die Ausbreitungsgleichungen erklären Grenzfrequenz und Dispersion. Vergleichen Sie Standard-Hohlleiter und Dolph Microwave Drehkupplungen mit den Anforderungen des ganzen Wegs. Eine optische Hohlkernfaser ist eine andere Übertragungsstruktur.