Eine Lastbank stellt eine elektrische Last zum Prüfen von Generator, USV oder Quelle bereit. Dummy Load ist ein weiter gefasster Begriff; bei RF ist meist ein angepasster Abschluss gemeint. Größe und Programmierbarkeit allein trennen beide Begriffe nicht.
Was eine Lastbank prüft
Sie kann Spannung, Frequenz, Übergangsverhalten und Dauerbetrieb bei einer definierten Last untersuchen. Es gibt resistive, resistiv-reaktive und DC-Ausführungen.
Schaltstufen und Fernsteuerung machen nicht jede Anlage zu einer stufenlosen elektronischen Last. Die Leistungselemente können passiv sein, während Lüfter und Steuerung Hilfsenergie brauchen.
RF-Dummy-Load
Ein RF-Abschluss ersetzt beispielsweise die Antenne am Sender. Ein großer Teil der aufgenommenen Leistung wird zu Wärme. Entscheidend sind Band, Impedanz, VSWR und Leistung.
50 Ω sind verbreitet, doch es gibt auch 75-Ω-Systeme. Ein Gleichstromwiderstand von 50 Ω bedeutet nicht automatisch gute Anpassung bei Mikrowellen: Geometrie und parasitäre Eigenschaften wirken mit.
RF-Lasten gibt es auch für hohe Leistungen mit Kühlung und Überwachung. Sie sind nicht grundsätzlich kleine 100-W-Bauteile. Außerhalb der RF kann Dummy Load andere Ersatzverbraucher bezeichnen.
kW, kVA und kvar auseinanderhalten
kW beschreibt Wirkleistung, kVA Scheinleistung. Leistungsfaktor PF = P/S. Bei 100 kVA und PF = 0,8 beträgt die Wirkleistung 80 kW.
Unter entsprechenden sinusförmigen Bedingungen gilt |Q| = √(S²−P²), hier 60 kvar. Bei nichtsinusförmigen Signalen tragen Verzerrungen bei; ein einfaches Leistungsdreieck beschreibt nicht alle Anteile.
Eine resistive Last von 80 kW reproduziert nicht denselben Zustand wie 80 kW zusammen mit 60 kvar. Strom und Quellenverhalten gehören in die Prüfung.
Spannung beeinflusst den Widerstandsbetrieb
Bei konstantem R gilt P = V²/R. Für ungefähr 10 kW bei 230 V benötigt man etwa 5,29 Ω. Bei 115 V nimmt derselbe Widerstand nur 2,5 kW auf.
Eine elektronische Last im Konstantleistungsmodus arbeitet anders. Unterscheiden Sie DC, ein- und dreiphasigen Betrieb, Schaltung, Spannung und Strom.
Ein niederfrequenter Widerstandsprüfstand wird nicht durch Anschluss an einen Sender zur angepassten RF-Last.
Kühlung und Dauer
Vergleichen Sie Dauer- und Kurzzeitbetrieb, Umgebung und Kühlbedingungen. 100 kW über zehn Minuten entsprechen 60 MJ Energie.
Bei Luftkühlung zählen Durchsatz und Luftführung, bei Flüssigkeitskühlung Durchfluss und Temperaturen. Es gibt keinen einheitlichen Lüftungswert für alle Geräte. Verhalten bei Kühlungsausfall gehört zur Konfiguration.
Was in die Anfrage gehört
| Merkmal | Quellenprüfung | RF-Abschluss |
|---|---|---|
| Anschluss | Phasen, Spannung und Frequenz. | Koaxial oder Hohlleiter und Band. |
| Last | Wirk-/Blindleistung und Stufen. | Impedanz, VSWR und Leistung. |
| Zeit | Dauer und Lastwechsel. | Mittel-, Spitzen- und Pulsbetrieb. |
| Gemeinsam | Kühlung und Messung. | Kühlung und Messung. |
Bei Miete klären Sie passende Laststufen, Anschlüsse, Hilfsversorgung, Transport und Prüfprotokoll. Der Mietpreis oder das Wort programmierbar bestätigt keinen benötigten Lastverlauf.
Begriffe richtig verwenden
Ersatzlast und künstliche Last werden teilweise ähnlich verwendet. Standby-Verbrauch ist ein anderer Sachverhalt und kein automatischer RF-Prüfabschluss.
Der Avtron-Katalog unterscheidet resistive, resistiv-reaktive und DC-Familien. Für RF hilft die VSWR-Definition. Beginnen Sie mit den elektrischen Prüfbedingungen.