Eine Yagi-Uda bevorzugt eine Richtung; eine Rundstrahlantenne soll meist eine annähernd gleichmäßige Abdeckung im Azimut liefern. Entscheidend sind Positionen der Gegenstellen und Störquellen. Weder Yagi noch Omni legt eine allgemeine Reichweite, Frequenz oder Verstärkung fest.
Aufbau der Yagi
Ein gespeistes Element wechselwirkt mit parasitären Elementen, je nach Aufbau Reflektor und Direktoren. Der Hauptstrahl zeigt gewöhnlich entlang des Trägers in Richtung der Direktoren.
Längen, Abstände, Durchmesser und Speisung beeinflussen Anpassung und Diagramm. Zusätzliche Direktoren ohne passenden Entwurf garantieren keinen Gewinnzuwachs. Prüfen Sie Strahlbreite, Nebenkeulen und Vor-Rück-Verhältnis.
Die Leistung liegt nicht vollständig auf einer einzigen Linie. Es gibt eine endliche Strahlbreite und Antworten außerhalb der Achse. Das unterscheidet sich auch von einem Array mit einzeln direkt angesteuerten Elementen.
Rundstrahlend ist nicht isotrop
Ein vertikaler Dipol kann horizontal relativ gleichmäßig strahlen und entlang seiner Leiterachse Nullstellen haben. Eine isotrope Verteilung über die ganze Kugel ist eine andere Vorstellung.
Ein vertikales Array kann den Maximalgewinn durch Einengung in Elevation erhöhen. Das kann Teilnehmern auf ähnlicher Höhe helfen, aber einen nahen Punkt direkt darunter oder ein anderes Stockwerk schlechter versorgen.
Mast, Fassade, Boden und Kabel verändern das installierte Diagramm. Eine Omni garantiert deshalb keine perfekt kreisförmige Versorgungsfläche im Gebäude.
Vergleich nach Aufgabe
| Kriterium | Yagi | Omni |
|---|---|---|
| Gegenstellen | Bevorzugte, häufig feste Richtung. | Um den Standort verteilt. |
| Ausrichtung | Richtung und Polarisation. | Position und vertikale Abdeckung. |
| Störung | Kann außerhalb der Achse schwächer empfangen. | Kann aus mehreren Richtungen empfangen. |
| Band | Modellspezifisch prüfen. | Modellspezifisch prüfen. |
10–15 dBi für jede Yagi und 2–5 dBi für jede Omni sind keine verbindlichen Bereiche. Auch die Frequenzen folgen aus Abmessungen und Entwurf, nicht allein aus dem Namen.
WLAN und mobile Geräte
Prüfen Sie Anschluss, Impedanz, Band, Polarisation und Kabel. Eine TV-Yagi wird durch einen passenden Adapter nicht automatisch zur geeigneten WLAN-Antenne.
Bei MIMO beachten Sie unabhängige Ports und Polarisation. Ein TS-9-Anschluss beschreibt eine Schnittstelle, nicht die unterstützten Frequenzen oder eine Yagi-Funktion. Verluste und Leistungsbedingungen gehören in die Betrachtung.
Ein passiver Yagi-Zusatz an Fernsteuerungen oder Drohnen kann anders aufgebaut sein als eine eigenständig gespeiste Yagi. Wirkung und Ausrichtung sind modellabhängig. Mehr Richtwirkung kann das Nachführen eines bewegten Geräts erschweren.
Warum die Reichweite nicht feststeht
Frequenz, Höhe, Hindernisse, Fresnelzone, Leistung, Empfindlichkeit und Störungen wirken zusammen. 14 dBi garantieren keine zehn Meilen; eine Omni ist nicht stets auf ein bis drei Meilen begrenzt.
Fiktives Beispiel: 12 dBi mit 4 dB Kabelverlust ergeben denselben Nettoterm 8 dB wie 9 dBi mit 1 dB Verlust. Störunterdrückung und andere Diagrammrichtungen können trotzdem verschieden sein.
Vor Ort vergleichen
- Band, Kanal und Funkparameter vergleichbar halten.
- Höhe, Kabel und Messpositionen dokumentieren.
- Yagi nach Qualität und Fehlern ausrichten.
- Omni in allen benötigten Richtungen und Höhen prüfen.
- Stabilität, Durchsatz und Verluste zu mehreren Zeiten erfassen.
Prüfen Sie bei bidirektionalem Dienst auch den Rückweg. Grundlagen bieten die Yagi-Uda-Struktur und die Gewinndefinition. Vergleichen Sie konkrete Produkte unter dokumentierten Bedingungen.