Eine logarithmisch-periodische Antenne wählen Sie nach Band, Diagramm und Gewinn, Schnittstelle, Montage und belegbaren Kosten. Nicht alle Modelle decken 200 MHz–1 GHz ab, sind 2 m lang oder haben 6–12 dBi. Entscheidend ist die konkrete Anwendung.
Grundprinzip einer LPDA
Im logarithmisch-periodischen Dipolarray folgen Längen und Abstände einer geometrischen Folge. Der Bereich mit besonders großem Strahlungsbeitrag wandert mit der Frequenz.
Längere Elemente tragen vor allem bei niedrigeren, kürzere bei höheren Frequenzen bei. Das ist eine Orientierung, keine vollständige Berechnung ohne Speiseleitung und Kopplung.
Eine Logper für Fernsehen ist eine mögliche Anwendung. Sie empfängt nicht automatisch sämtliche Funk- und Satellitendienste.
1. Band und Aufgabe festlegen
Geben Sie untere und obere Frequenz, Polarisation und Empfang oder Sendung an. Für Fernsehen prüfen Sie örtliche Kanäle und Empfänger; für Messungen die Messgröße und Methode.
Die Bandbreite kann groß, aber nicht unendlich sein. Prüfen Sie Kurven im ganzen Intervall. Bei 300 MHz ist die freie halbe Wellenlänge etwa 0,50 m; das ist ein elektrischer Maßstab, kein fertiges Elementmaß.
2. Gewinn und Diagramm vergleichen
Betrachten Sie Strahlbreite, Vor/Rück-Verhältnis, Polarisation und Gewinn über der Frequenz. Ein Maximalwert beschreibt weder alle Winkel noch die ganze Bandbreite.
Bei der üblichen LPDA liegt die Hauptstrahlrichtung meist zu den kurzen Elementen hin. Für die Montage gilt trotzdem die Zeichnung des Modells.
Eine passive Antenne erzeugt keine zusätzliche Leistung. Mehr Richtwirkung kann einer Richtung helfen und andere verschlechtern. Hoher Spitzengewinn garantiert keinen guten seitlichen Empfang.
3. Impedanz und Speisung prüfen
Prüfen Sie 50 oder 75 Ω, Stecker, Kabel und Übergang zwischen symmetrisch und unsymmetrisch. Ein mechanischer Adapter löst nicht automatisch Impedanz- oder Mantelstromprobleme.
Speiseleitung und alternierende Elementanschlüsse gehören zum LPDA-Entwurf. Beliebig maßstäblich angeordnete Stäbe allein ergeben nicht die gewünschte Antwort.
Für Sendung sind mittlere und Spitzenleistung anzugeben. Für absolute Feldmessung benötigen Sie Antennenfaktor, Unsicherheit und Kalibrieraufbau. Eine VSWR-Kurve reicht dafür nicht.
4. Abmessungen und Installation bewerten
Vergleichen Sie Länge, größte Spannweite, Masse und Befestigung. Berücksichtigen Sie Windlast, Korrosion, Kabel und nahe Objekte.
Eine IP-Klasse bestimmt weder Steifigkeit noch jede Windfestigkeit. Mast und Kabelführung müssen zur bewerteten Konfiguration passen.
Unter einer Abdeckung oder nahe Metall kann das Verhalten vom Freiraumtest abweichen. Messen Sie die endgültige Installation.
5. Preis und Nachweise vergleichen
Setzen Sie gleiche Bandbreite, Zubehör, Kabel, Halter und Dokumentation voraus. Bei Messtechnik kommen Kalibrierung und deren Erneuerung hinzu, im Betrieb Montage und Wartung.
Es gibt keinen allgemeinen Preis pro dBi oder festen Aufpreis für die Bezeichnung militärisch. Fragen Sie nach typischen, gemessenen und garantierten Werten und dem jeweiligen Nachweis.
Kontrolle nach der Auswahl
- Modell und erhaltene Komponenten abgleichen.
- Mit vorgesehener Richtung und Polarisation montieren.
- Anpassung an passender Ebene prüfen.
- Qualität oder Feld reproduzierbar vergleichen.
- Bedingungen und Ergebnisse speichern.
Ein thermischer Bandpassfiltertest oder eine Jittermessung ist keine direkte Spezifikation der LPDA. Die LPDA-Beschreibung erläutert aktive Region und Speisung anhand eines Beispiels, nicht als universelles Produktversprechen.