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Hohlleiterflansch-Typen: Kontakt, Dichtung, Choke und Kompatibilität

Hohlleiterflansche unterscheiden sich durch Kontaktfläche, Dichtung, Ausrichtung und Schnittstellenstandard. Deckel-, Choke- und quadratischer Flansch beschreiben verschiedene Merkmale. Dieselbe WR-Größe garantiert keine vollständige Kompatibilität.

Hohlleiterquerschnitt und Flanschschnittstelle

WR bezeichnet vor allem den Rechteckquerschnitt. WR-90 hat beispielsweise Innenmaße von 22,86 × 10,16 mm. Damit sind Außenkontur, Schrauben, Stifte und Dichtung noch nicht eindeutig festgelegt.

Der Flansch verbindet RF-Wege in bestimmten Ebenen und Positionen. Prüfen Sie Querschnitt und Verbindungsstandard einschließlich zutreffender Ausgabe.

1. Direkte Kontaktverbindung

Bei direkt anliegenden Flächen sind Sauberkeit, Ebenheit und Ausrichtung wichtig. Die Bezeichnung Cover-Flansch allein legt nicht alle Maße und das Gegenstück fest.

Kratzer, Partikel und Verformung können Reflexion und Leckage ändern. Eine Genauigkeit von 2 μm ist keine allgemeine Voraussetzung für sämtliche Laborverbindungen.

2. Flansch mit Dichtungsnut

Eine Dichtungsnut braucht passende Gegenfläche, Dichtwerkstoff, Kompression und Druckbedingungen. Eine Nut für ein Dichtelement ist nicht automatisch ein elektromagnetischer Choke.

Die SPINNER-Tabelle bezeichnet beispielsweise CPR 2300 F als plain und CPR 2300 G als sealing groove. CPR darf deshalb nicht pauschal mit einer bestimmten Choke-Konstruktion gleichgesetzt werden.

3. Choke-Verbindung

Ein Choke nutzt die elektromagnetischen Eigenschaften einer Nut und des Feldwegs, um die RF-Verbindung zu gestalten. Geometrie, Gegenstück und Frequenzbereich müssen zusammenpassen.

Eine universelle Tiefe von einem Viertel der freien Wellenlänge genügt nicht als vollständiger Entwurf. Ein Choke kann mit Dichtung kombiniert sein, garantiert aber nicht jedem Artikel −80 dB Leckage, eine bestimmte Druckfestigkeit oder Bandbreite.

4. Außenform und Positionierung

Runde oder quadratische Kontur, Stifte und Präzisionsausrichtung sind weitere Schnittstellenmerkmale. Quadratisch bedeutet nicht automatisch 18–40 GHz; eine runde Form macht die Verbindung nicht zum Drehübergang.

Bei hohen Frequenzen ist die Empfindlichkeit gegenüber Aperturversatz, Bohrungen und Kontaktflächen zu bewerten. Messverbindungen benötigen außerdem Wiederholbarkeit und passende Kalibriernormale.

Bezeichnungen richtig verwenden

Bei konventionellen Rechteckschnittstellen kommen unter anderem IEC 60154-2, EIA-166/EIA-271 und MIL-DTL-3922 mit konkreten Formen vor. Aus dem Namen folgt kein universelles Anziehdrehmoment oder Verlustwert.

SPINNER TD-00077 L vergleicht nominale Hauptmaße und weist darauf hin, keine Toleranzen aufzuführen. Für Bestellung und Prüfung brauchen Sie das zutreffende Dokument und die freigegebene Zeichnung.

Kompatibilität vor der Montage prüfen

Bereich Abgleich
RF-Öffnung Querschnitt, Position und Orientierung.
Mechanik Kontur, Löcher, Gewinde und Stifte.
Dichtung Nut, Gegenfläche und Dichtelement.
Betrieb Band, Leistung, Druck und Temperatur.
Abnahme Reflexion, Übertragung und nötige Lecktests.

Ein Foto zeigt sichtbare Merkmale, aber keine vollständigen Toleranzen oder verdeckten Maße. Vergleichen Sie bei unbekannter Kennzeichnung Messwerte und Herstellerzeichnung.

Ein Netzwerkanalysator misst die RF-Antwort an definierten Ebenen. Er ersetzt weder Maßprüfung noch Gasdichtheitsprüfung. Das Fabrikat allein bestimmt nicht die Unsicherheit des ganzen Aufbaus.

Hauptquelle ist SPINNER TD-00077, Ausgabe L, Seiten 1–4. Die Flanschinformationen von Dolph Microwave helfen bei der Anfrage der passenden Ausführung.

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