Koaxiale RF-Steckverbinder werden nach Schnittstelle, Impedanz, Band und Kabel gewählt. BNC, SMA, N, TNC, F und 7/16 DIN sind sechs verbreitete Familien. Ihre Anwendungen lassen sich vergleichen, ohne eine unbelegte Beliebtheitsrangliste zu behaupten.
Sechs Familien im Überblick
| Typ | Verbindung | Prüfen |
|---|---|---|
| BNC | Bajonett. | 50/75 Ω und Band. |
| SMA | Gewinde. | 50 Ω, Kontakte und Modell. |
| N | Gewinde. | 50/75-Ω-Version und Umgebung. |
| TNC | Gewinde. | Impedanz und Varianten. |
| F | Gewindeschnittstelle. | 75 Ω und Kabelmontage. |
| 7/16 DIN | Größere Gewindeschnittstelle. | 50 Ω, Leistung und PIM. |
1. BNC für schnelle Verbindung
Das Bajonett erleichtert Anschlüsse in Messtechnik und Video. Selbst wenn ein Hersteller die mechanische Verbindung von 50- und 75-Ω-Versionen vorsieht, bleibt beim Mischen eine elektrische Diskontinuität.
Prüfen Sie Band und Signalstandard. BNC allein bestimmt weder Videoreichweite noch 4K-Auflösung oder Gbit/s-Datenrate; Kabel und Geräte wirken mit.
2. SMA als kompakte Schnittstelle
SMA ist üblicherweise eine 50-Ω-Gewindeschnittstelle. Die zitierte Rosenberger-Familie beschreibt Anwendungen bis 18 GHz; Sonderversionen benötigen eine genaue Referenz.
Der Mittelstift hat nicht generell 3,5 mm Durchmesser. 3,5 mm, 2,92 mm und 2,4 mm bezeichnen auch eigenständige koaxiale Präzisionsschnittstellen.
Geeignete SMA können unter den vorgesehenen Bedingungen mit bestimmten 3,5- und 2,92-mm-Schnittstellen verbunden werden. 2,4 mm passt nicht direkt zu SMA. Erzwingen Sie keine Verbindung anhand ähnlich aussehender Muttern.
RP-SMA kehrt den Mittelkontakt gegenüber der entsprechenden SMA-Form um. Prüfen Sie Zeichnung, Gewinde, Stift und Buchse statt allein die Bezeichnung männlich.
3. N für Geräte und Antennen
N ist in vielen RF-Verbindungen gebräuchlich. Dichtheit, Frequenz und Leistung sind modellspezifisch; 500 W bei 3 GHz gelten nicht allgemein.
Rosenberger bezeichnet seine N-Schnittstellen für 50 und 75 Ω als nicht miteinander steckbar. Die ähnliche Außenform rechtfertigt keine Verbindung der unterschiedlichen Mittelkontakte.
4. TNC mit Gewinde
Anders als BNC verwendet TNC eine Schraubverbindung. Bei Vibration betrachten Sie Stecker, Anzug und Kabelhalterung zusammen.
Kontrollieren Sie Impedanz, normale oder Reverse-Polarity-Version und Produktband. Werte einer Referenz gelten nicht automatisch für alle TNC.
5. F für Fernsehen und Verteilung
F ist in 75-Ω-Systemen üblich. Bei vielen Ausführungen bildet der Innenleiter des Kabels den Kontakt. Kompression, Crimpen und Aufschrauben auf das Kabel sind verschiedene Montageverfahren.
Wählen Sie passend zu Durchmesser und Kabelaufbau. Nicht jedes F-Modell endet bei 1 GHz. Versorgt die Leitung LNB oder Verstärker, beachten Sie vor Eingriffen das Abschaltverfahren.
6. 7/16 DIN für Leistung und PIM
Diese Schnittstelle wird unter anderem an Funkstationen verwendet. Der Name stammt von Schnittstellenmaßen, nicht von einer Frequenz. Vergleichen Sie Leistung und passive Intermodulation bei definierten Bedingungen.
Nicht alle Modelle enden bei 2,5 GHz. Eine zulässige Spannung lässt sich nicht in eine RF-Leistung für jede Frequenz umdeuten. Sauberkeit, Anzug und Kontakte beeinflussen PIM und Wiederholbarkeit.
Weitere Typen und Abschlusskontrolle
RCA ist bei anderen Audio-/Videoverbindungen gebräuchlich und ersetzt nicht ungeprüft eine RF-Schnittstelle. SMB, MCX, MMCX und U.FL besitzen eigene Maße und Haltemechanismen.
Ein Anschluss an einer Abschlusslast legt allein weder Band noch Leistung der Last fest. Prüfen Sie deren vollständige Daten.
Verwenden Sie den offiziellen RF-Katalog, die SMA-Seite und 2,4-mm-Seite. Goldoberfläche und einfache Durchgangsprüfung bestätigen RF-Leistung nicht allein.