Eine Sektorantenne konzentriert ihre Antwort auf einen Winkelbereich. Sie unterstützt die Planung von Mobilfunknetzen, aber das Ergebnis hängt von Diagrammen, Funkressourcen, Last, Neigung und Störungen ab. Sektorierung allein garantiert keine um 30% höhere spektrale Effizienz.
Was ein Sektor beschreibt
Mehrere Antennen können unterschiedliche Gebiete versorgen. Ein Panel mit Strahlern und Speisenetz ist üblich, sein rechteckiges Gehäuse bestimmt aber nicht die gesamte Antwort.
Drei um 120° versetzte Ausrichtungen erfordern nicht zwingend 120° breite −3-dB-Strahlen. Versorgungsgebiet und Hauptkeulenbreite unterscheiden sich.
Horizontale und vertikale Diagramme
Prüfen Sie Haupt- und Nebenkeulen, Vor-Rück-Verhältnis und Frequenzabhängigkeit. Die vertikale Antwort beeinflusst Nutzer in verschiedenen Entfernungen und Höhen.
60–120° und 18 dBi beschreiben manche Modelle, nicht jede Sektorantenne. Ein passives Panel und ein aktives Array haben unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten.
Ein Bleistiftstrahl ist ein in beiden Hauptebenen schmaler Strahl. Er ist nicht automatisch dasselbe wie ein breiter Mobilfunksektor.
Mechanische und elektrische Neigung
Mechanisch wird das Gehäuse geneigt, elektrisch die Phasenverteilung innerhalb des vorgesehenen Bereichs verändert. Die Auswirkungen sind nicht in jedem Azimut und Band gleich.
Auf ebenem Boden kann der Schnitt der Strahlachse mit der Nutzerhöhe durch x = Δh/tan θ geschätzt werden. Bei 30 m Höhendifferenz und 6° Neigung sind das etwa 285 m.
Das ist nicht der Zellradius. Strahlbreite, Gebäude, Gelände, Leistung und Empfänger bestimmen die wirkliche Grenze. Zu starke Neigung kann entfernte Nutzer verschlechtern.
Kapazität und Nachbarzellen
Räumliche Trennung kann Wiederverwendung oder Versorgung von Gruppen durch getrennte Ketten unterstützen. Der Effekt hängt von Funkplanung und Nachbarlast ab.
SINR vergleicht Nutzsignal mit Störung plus Rauschen. Wenn überall die Leistung steigt, kann auch die Störung steigen, ohne viel zusätzliche Qualität zu schaffen.
Überlappung unterstützt Mobilität; zu weit reichende Abstrahlung kann andere Zellen stören. Prüfen Sie Zellränder und belastete Stunden.
Polarisation und MIMO
Mehrere Polarisationen oder Ports können Diversität und Multiplexing unterstützen, wenn Funkgerät und Kanal passen. Zwei Anschlüsse verdoppeln nicht automatisch den Durchsatz.
Prüfen Sie Portzuordnung, Kabel, Isolation und relevante Korrelation. Kreuzpolarisationsentkopplung allein beschreibt nicht jede räumliche Kopplung. Beamforming, MIMO und Sektorierung sind keine Synonyme.
Verbesserung messen
| Daten | Zweck |
|---|---|
| Pegel und Qualität | Signaldefizit von Störung trennen. |
| Durchsatz und Last | Realen Dienst bewerten. |
| Mobilität | Handover und Abbrüche. |
| Montage | Azimut, Höhe und Neigung. |
| RF-Kette | Verluste und Ports. |
Vergleichen Sie dieselben Wege bei ähnlicher Last. Eine verbesserte Straße kann Verschlechterungen nebenan verdecken.
Schwankender Empfang im Gebäude
Vergleichen Sie Ort, Zeit, Endgerät und Betreiber. Fassade, Etagen, Band und Auslastung können die Ursache sein, ohne dass die Standortantenne defekt ist.
Ein Repeater braucht passende Bänder und Installation. Eine beliebige Sektorantenne im Innenraum schafft allein keinen Mobilfunkdienst.
Grundlagen: Antennenarrays und Strahlungsdiagramme. Der Nutzen wird im Netz gemessen, nicht aus einer unbelegten Satellitenreparatur abgeleitet.